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Ermüdungsprüfungen von sicherheitsrelevanten Komponenten Ermüdungsprüfungen (= Betriebsfestigkeitsprüfungen) sind bei der Qualitätssicherung von Leichtbau-Konstruktionen und bei der Entwicklung und Optimierung neuer Produkte unentbehrlich, weil sie helfen das Risiko eines Ermüdungsbruchs zu beurteilen. An den unten aufgeführten Bauteilen werden alle Ermüdungsprüfungen sowohl nach
als auch nach
Der Auftraggeber wählt den gewünschten Standard, bei EFBe-Prüfungen auch die gewünschte Leistungsklasse. Auf Wunsch werden auch alle Ermüdungsprüfungen nach dem weltweit gültigen Standard ISO 4210 (Straßenfahrrad) oder nach Vorgaben des Auftragggebers durchgeführt. Nähere Informationen zum Prüfablauf finden Sie hier oder unter der Telefonnummer +49(0)2309 937851.
Bei Nichtbestehen erhält man wertvolle vertrauliche Informationen über Schwachstellen und damit Ansatzpunkte für Verbesserungen. Bestandene Ermüdungsprüfungen nach EFBe Standard sind eine der Voraussetzungen dafür, dass Bauteile mit EFBe-Zertifikat und Prüfsiegel beworben werden. Dieser Service ist kostenfrei. Alle Prüfungen werden durch die Prüfstandssteuerung VELO CONTROL überwacht und dokumentiert. Bei Prüfungen nach EFBe-Standard beträgt die vorgeschriebene Lastwechselzahl einheitlich 100 000. Folgende Bauteile werden serienmäßig geprüft: EFBe-Ermüdungsstandard ist der FULL TEST,
bestehend aus drei Teilprüfungen, die vom Prüfling nacheinander
ertragen werden müssen. Die einzelnen Ermüdungsprüfungen entsprechen
den folgenden drei Lastfällen.
Besonders für Carbonrahmen empfehlen wir den
TRI TEST, der zusätzlich zu den Ermüdungsprüfungen noch Maximallast-
und Überlastprüfungen umfasst. Damit wird der Rahmen umfassend geprüft.
Seit 2008-01-01 ist ein erfolgreich absolvierter TRI TEST Voraussetzung für ein EFBe-Rahmenzertifikat.
Rahmen, die einen TRI TEST erfolgreich bestanden haben, können mit Zustimmung des Auftraggebers in die öffentlich zugängliche Datenbank „Testergebnisse“ auf dieser Website aufgenommen werden. Tandemrahmen werden mit vertikaler Krafteinleitung an allen vier Kurbeln geprüft.
2. Gabel
------------------------------------------------------ Für starre Gabeln entspricht die EFBe-Anordnung ISO 4210 und den EN-Normen. Federgabeln werden nach Normanordnung, jedoch nicht im voll ausgefederten Zustand, sondern bei 50% Einfederung geprüft. Für Naben- und Scheibenbremsgabeln schreiben die EN-Normen noch einen zweiten Test vor.
Prüfauftrag
Besonders für Carbongabeln empfehlen wir den TRI TEST, der zusätzlich zu den Ermüdungsprüfungen noch Maximallast- und Überlastprüfungen umfasst. Damit wird die Gabel umfassend geprüft. Seit 2009-01-01 ist ein erfolgreich absolvierter TRI TEST Voraussetzung für ein EFBe-Gabelzertifikat. 3. Lenker und Vorbau
Die EFBe-Anordnung entspricht ISO 4210 und den
EN-Normen. Bei Rennlenkern weicht die EFBe-Anordnung von den
Norm-Anordnungen ab, weil diese bei High-End Lenkern zu unrealistischen
Bruchbildern führen.
Die EFBe-Anordnung entspricht weitgehend den
EN-Normen für MTB und Straßenfahrrad. Sie wird auch für
Rennrad-Sattelstützen angewendet. Der
Sattelstützen-Winkel beträgt einheitlich 70 Grad.
Prüfauftrag
Nach ISO 4210 und der Rennradnorm EN 14781 sind Zwei-Zylinder-Prüfungen vorgeschrieben. Diese Prüfanordnung führt zu unrealistischen Belastungen im Bereich der Sattelklemmung und wird von uns nicht empfohlen. Zusätzlich verlangen ISO 4210 und EN14781 einen Ermüdungstest mit orthogonaler Krafteinleitung 5. Kurbeln und Tretlager
------------------------------------------------------ Die EFBe-Anordnung entspricht weitgehend ISO 4210 und den EN-Normen. Weil dort die Außenseiten der Kurbeln unzureichend beansprucht werden, erfolgt die Krafteinleitung nach EFBe-Standard analog zur Rahmen-Wiegetrittprüfung unter einem Lateralwinkel von 7,5 Grad. |
Krafteinwirkung Wiegetritt Krafteinwirkung Fahrergewicht Krafteinwirkung Sprung |