Die haltbarsten Rahmen im neutralen Belastungstest

Gefahren des Leichtbaus
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Wer häufig mit Power Rad fährt, hat vielleicht schon mal einen Riss oder Bruch eines Bauteils erlebt. Ursache sind meist Konstruktions-, Fertigungs- oder Werkstofffehler. In metallischen Werkstoffen können diese schon bei  geringen, aber wiederholten Belastungen zu Mikrorissen führen. Bei fortgesetzter Ermüdungsbeanspruchung wachsen sie weiter zu makrospopisch sichtbaren Anrissen, bis schließlich der restliche tragende Querschnitt plötzlich versagt.

Spröde Werkstoffe, insbesondere manche Carbon-Konstruktionen, können bereits bei einer einzige Überlastung einen vollständigen Trennbruch erleiden. Geschieht dies bei einem tragenden Bauteil wie dem Rahmen sind schwere Unfälle die häufige Folge. 


Gegenmittel: Rahmenprüfungen
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Mit verschiedenen Ermüdungsprüfungen wird die Schädigung, die ein Rahmen während eines langen Fahrradlebens erleidet, im Zeitraffer nachgebildet. Dazu wird er immer wieder mit exakt definierten Kräften belastet. Er hat in einer bestimmten Leistungsklasse bestanden, wenn die dort festgelegten Prüfkräfte 100 000 mal ertragen werden, ohne dass es zu einem Anriss oder Bruch kommt.

Die Ermüdungsprüfungen werden durch Maximallast- und Überlastprüfungen zum EFBe TRI TEST ergänzt. Hier muss der Rahmen zeigen, dass er sich auch bei hohen und höchsten Einzellasten unkritsch verhält. Insgesamt  muss ein Rahmen  7 Einzelprüfungen erfolgreich absolvieren, um in die Datenbank aufgenommen zu werden.


Testergebnisse
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In der öffentlich zugänglichen Datenbank findet man die leichtesten Rahmen, die alle Haltbarkeitsprüfungen im EFBe Prüflabor bestanden haben. Es sind nur solche Ergebnisse aufgeführt, die vom jeweiligen Auftraggeber freigegeben wurden.

 


 

 


 


 

 

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